Willkommen beim Ingenieurbüro ECKERT aus Chemnitz  
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» Altlasten/Abfall

Bergung eines schadhaften Öltanks
Bergung eines
schadhaften Öltanks

Abbruch eines Lokschuppens
Abbruch eines Lokschuppens
mit Wartungsgruben

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der vergangenen Jahre besteht immer größerer Bedarf, vorhandene Industrie- und Gewerbeobjekte zu erweitern. Dabei rückt neben dem Neubau auf „Grüner Wiese“ immer häufiger eine gezielte Umnutzung vorhandener Industriebrachen in den Blickpunkt. Im sensiblen und häufig kostenintensiven Themenfeld der Altlastenbehandlung müssen für Investoren mögliche Risiken von Bodenbelastungen und Gefährdungspotentialen für Schutzgüter, welche aus den Vornutzungen von Flächen resultieren können, mit hoher Sicherheit und Qualität erkannt und eingeschätzt werden.

Wir führen entsprechende Untersuchung von Altlasten und Altlastverdachtsflächen nach geltendem Bundesbodenschutzgesetz/Bundesbodenschutzverordnung und der sächsischen Altlastmethodik durch.

Dabei werden folgende Untersuchungsstufen unterschieden:

  • Historische Erkundung (Recherchen in staatlichen und privaten Archiven, Ermittlung von möglichen Altlastverdachtsflächen)
  • Orientierende Untersuchung (gezielte Probeentnahmen und labortechnische Untersuchungen anhand der Ergebnisse der historischen Erkundung)
  • Detailuntersuchung (weitere Probeentnahmen und gezielte labortechnische Untersuchungen maßgebender Parameter anhand der Ergebnisse der orientierenden Erkundung)
  • Sanierungs- und Entsorgungskonzeptionen, Ausschreibungsunterlagen (Zusammenfassung aller Untersuchungsergebnisse und Erarbeitung einer Planungsunterlage zur Sanierung von Altlastverdachtsflächen)
  • Überwachung und fachtechnische Begleitung von Sanierungsmaßnahmen, Grundwassermonitoring, Bodenluftmonitoring
  • Abschlussdokumentationen

Bei allen Tiefbaumaßnahmen fällt Bodenaushub an, der nach den gesetzlichen Bestimmungen des Kreislauf-Wirtschafts-Abfallgesetzes, des Bundesbodenschutzgesetzes bzw. der Bundesbodenschutzverordnung zu verwerten ist. Gleiches gilt für abzubrechende Bausubstand bzw. auszuhebenden Gleisschotter der DB AG oder regionaler Nahverkehrsunternehmen.

Dem Planer kommt hierbei die Aufgabe zu, alle auf der Baustelle anfallenden und zu verwertenden Massen einem Abfallschlüssel nach dem Europäischen Abfallkatalog zuzuordnen und diesen im Leistungsverzeichnis der Ausschreibung anzugeben. Erfahrungsgemäß wird dies oft unterlassen, so dass während der Bauausführung durch den Auftragnehmer zumeist berechtigte Nachtragsforderungen gestellt werden. Nicht selten erreichen die dabei zu verhandelnden Summen 10% bis 15% der gesamten Bausumme.

Besonders bei Bauvorhaben auf Industriebrachen überschneiden sich Fragestellungen der Altlastenbearbeitung, des Abfallrechts und der Baugrundberatung / Geotechnik.

Wir bieten dem Bauherren und dem Planer entsprechende Lösungen bzw. Lösungsansätze an. Insbesondere werden im Rahmen der zumeist erforderlichen Baugrunduntersuchungen entsprechende Proben entnommen und labortechnische Untersuchungen nach abfallrechtlichen Regelwerken an maßgebenden Einzel- und/oder Mischproben durchgeführt. Im Ergebnis erfolgt eine Einstufung der zu verwertenden Massen in die entsprechenden Abfallschlüsselnummern. Gleichzeitig werden mögliche Verwertungswege aufgezeigt.

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